Lexikon wichtiger Immobilienbegriffe
Hier finden Sie die kurze Erklärungen zu speziellen Begrifflichkeiten aus dem Immobilienbereich.
Altlasten sind Schadstoffe im Boden oder in Gebäuden – oft aus früheren Industrie- oder Müllnutzungen. Sie können teuer in der Sanierung sein und sollten durch ein Bodengutachten frühzeitig erkannt werden.
Ein Annuitätendarlehen ist ein Immobilienkredit mit gleichbleibender monatlicher Rate, bestehend aus Zinsen und Tilgung. Anfangs zahlst du mehr Zinsen, später mehr Tilgung. So bleibt die Rate konstant, aber der Kredit schrumpft stetig.
Eine Ansichtszeichnung zeigt die Außenansicht einer Immobilie, z. B. von vorne oder von der Straßenseite. Sie ist besonders bei Neubauprojekten wichtig, um das geplante Haus bereits vor dem Bau anschaulich zu visualisieren.
Die Auflassung ist die offizielle Eigentumsübertragung beim Immobilienkauf. Erst wenn Käufer und Verkäufer beim Notar bestätigen, dass die Immobilie übergehen soll, und dies im Grundbuch eingetragen wird, ist der Kauf rechtlich abgeschlossen.
Die Auflassungsvormerkung schützt den Käufer nach dem notariellen Kaufvertrag. Sie wird ins Grundbuch eingetragen und verhindert, dass der Verkäufer die Immobilie noch an jemand anderen verkauft – eine Art „rechtlicher Reservierungsschutz“.
Der Aufteilungsplan ist der technische Grundriss zur Teilungserklärung. Er zeigt genau, welche Räume zu welcher Wohnung gehören – inklusive Sondereigentum, Gemeinschaftsflächen und Sondernutzungsrechten.
Die Bauakte enthält alle offiziellen Unterlagen zu einem Gebäude – wie Baupläne, Genehmigungen und Änderungen. Sie liegt bei der Bauaufsichtsbehörde und ist bei Kauf oder Umbau ein echter Blick in die „Vergangenheit des Hauses“.
Das Bauamt ist die zuständige Behörde für alle Fragen rund ums Bauen – z. B. Bauanträge, Nutzungsänderungen oder Baugenehmigungen. Es prüft, ob alles den gesetzlichen Vorschriften entspricht.
Eine Baulast ist eine Verpflichtung des Grundstückseigentümers gegenüber der Baubehörde – zum Beispiel ein Wegerecht für Nachbarn. Sie kann die Nutzung oder Bebauung beeinflussen und sollte unbedingt vor dem Kauf geprüft werden.
Der Beleihungswert ist der Sicherheitswert einer Immobilie, den die Bank ansetzt – meist etwas unter dem Marktwert. Er dient als Grundlage für die Höhe deines Immobilienkredits und schützt die Bank im Ernstfall.
Besichtigungstourismus bedeutet, dass sich viele Interessenten Immobilien anschauen – ohne echtes Kaufinteresse. Das kostet Zeit und Nerven für Eigentümer und Makler. Professionelle Vorqualifizierung hilft, nur ernsthafte Käufer durch die Tür zu lassen.
Die Bruttomietrendite zeigt, wie viel Prozent des Kaufpreises du durch Mieteinnahmen jährlich zurückbekommst – ohne Kosten abzuziehen. Sie ist ein grober Vergleichswert, aber nicht der ganze Blick auf die Rentabilität.
Ein Bungalow ist ein eingeschossiges Haus – Wohnen auf einer Ebene. Besonders beliebt bei Familien mit kleinen Kindern oder im Alter, weil es keine Treppen gibt.
Ein Cap ist eine Zinsobergrenze bei variablen Darlehen. Auch wenn der Marktzinssatz stark steigt, kann dein Zinssatz diesen festgelegten Höchstwert nicht überschreiten – ein Sicherheitspuffer für deine Finanzierung.
Ein Carport ist ein überdachter Stellplatz für dein Auto – offen an den Seiten, aber geschützt vor Regen und Schnee. Eine günstige und luftige Alternative zur Garage.
Ein Darlehensvertrag ist die schriftliche Vereinbarung zwischen dir und der Bank über einen Immobilienkredit. Er regelt Zinssatz, Laufzeit, Rückzahlung und alle Konditionen – rechtlich bindend und gut geprüft!
Das dienende Grundstück ist dasjenige, das eine bestimmte Nutzung – z. B. ein Wegerecht – für ein anderes Grundstück erlaubt. Es „dient“ dem Nachbarn, der dieses Recht nutzt, etwa um sein Haus zu erreichen.
Mit einer 360-Grad-Besichtigung kannst du eine Immobilie online virtuell betreten – bequem von zuhause aus. Du „läufst“ digital durch die Räume und bekommst ein realistisches Raumgefühl, noch bevor ein echter Besichtigungstermin stattfindet.
Eine Doppelhaushälfte ist ein Haus, das mit einer zweiten Einheit direkt verbunden ist. Du teilst dir eine Wand mit dem Nachbarn – aber dein Grundstück gehört dir allein.
Der Effektivzins ist der „wahre“ Zinssatz, der alle Nebenkosten eines Kredits einrechnet, z. B. Bearbeitungsgebühren oder Auszahlungskonditionen. Er macht Angebote vergleichbar und zeigt dir, was ein Kredit wirklich kostet.
Die Eigenkapitalrendite zeigt, wie stark dein eingesetztes Eigenkapital durch Mieteinnahmen wächst, inklusive Finanzierungseffekten. Sie ist besonders interessant für Investoren, die mit Fremdkapital arbeiten.
Eine Eigentumswohnung ist eine abgeschlossene Wohneinheit in einem Mehrfamilienhaus, samt Miteigentum an Gemeinschaftsflächen wie Treppenhaus oder Garten. Du bist Teil der Eigentümergemeinschaft.
Ein Einfamilienhaus ist ein Wohnhaus für eine Familie, oft mit eigenem Garten und ohne direkte Nachbarn im Haus. Es bietet viel Platz und Privatsphäre.
Beim endfälligen Darlehen zahlst du während der Laufzeit nur Zinsen. Die gesamte Kreditsumme wird am Ende auf einen Schlag zurückgezahlt. Das lohnt sich vor allem, wenn du parallel Vermögen aufbaust oder steuerliche Vorteile nutzt.
Der Energieverbrauchsausweis zeigt, wie viel Energie eine Immobilie tatsächlich in den letzten Jahren verbraucht hat. Er basiert auf echten Verbrauchsdaten und wird bei Wohngebäude mit mehr als 5 Wohneinheiten oder Gebäude, die nach 1977 errichtet wurden.
Der Energieverbrauchsausweis zeigt, wie viel Energie eine Immobilie wahrscheinlich benötigen wird. Er basiert auf echten Daten der Bausubstanz und dem energetischen Stand und wird bei Wohngebäude weniger als 5 Wohneinheiten und die vor 1977 errichtet wurden.
Das Erbbaurecht erlaubt es, eine Immobilie auf einem Grundstück zu bauen oder zu nutzen, das einem anderen gehört. Du bist dann quasi „Hausbesitzer auf fremdem Boden“ und zahlst dafür regelmäßig einen Erbbauzins an den Grundstückseigentümer. Hierzu gibt es einen Erbbaurechtsvertrag, der in der Regel eine Laufzeit von 70 bis 99 Jahren hat.
Der Erbbauzins ist die jährliche Zahlung an den Grundstückseigentümer beim Erbbaurecht. Er funktioniert wie eine Art Miete für die Bodennutzung und ist vertraglich über viele Jahre festgelegt.
Erschließungskosten entstehen, wenn ein Grundstück an Wasser, Strom, Abwasser, Straße oder Internet angeschlossen wird. Erst mit diesen Anschlüssen wird das Grundstück wirklich „baureif“. Die Kosten trägt meist der Eigentümer.
Ein Exposé ist die ausführliche Präsentation einer Immobilie mit Fotos, Grundriss, Lagebeschreibung und wichtigen Daten. Es dient als erste Entscheidungsgrundlage für Kaufinteressenten und wird vom Immobilienmaklern in der Regel professionell erstellt.
Ein Festzins bleibt während der gesamten Laufzeit eines Darlehens gleich, und das unabhängig von der Zinsentwicklung am Kapitalmarkt. Das gibt Planungssicherheit, vor allem bei langen Finanzierungszeiträumen.
Ein Flachdach ist, wie der Name sagt, fast komplett eben errichtet. Es bietet moderne Optik, Platz für eine Dachterrasse oder Solaranlage, braucht aber gute Abdichtung und Pflege.
Der Forward-Aufschlag ist der Preis für die Zinsabsicherung bei einem Forward-Darlehen. Je länger du dir im Voraus den Zins für eine Anschlussfinanzierung sicherst, desto höher kann dieser Aufschlag sein. Du erkaufst dir Planungssicherheit gegen einen kleinen „Zins-Aufpreis“.
Ein Forward-Darlehen sichert dir schon heute einen festen Zinssatz für eine zukünftige Anschlussfinanzierung. Ideal, wenn du mit steigenden Zinsen rechnest und frühzeitig planen willst. Ein Forward-Darlehen ist oft bis zu 5 Jahre im Voraus möglich.
Die Fußbodenheizung verteilt die Wärme gleichmäßig im Raum, direkt von unten. Sie spart Energie, fühlt sich angenehm an und macht zusätzliche Heizkörper im Raum überflüssig.
Eine Garage ist ein geschlossener Raum zum Abstellen deines Autos, mit Wänden, Tor und oft zusätzlichem Stauraum. Sie bietet den besten Schutz vor Wetter, Diebstahl und Vandalismus.
Gemeinschaftseigentum gehört allen Eigentümern einer Wohnanlage gemeinsam, z. B. das Treppenhaus, das Dach oder der Garten. Über Instandhaltung wird meist in der Eigentümerversammlung entschieden und in einer Teilungserklärung geregelt.
Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf einer Immobilie an und variiert je nach Bundesland zwischen ca. 3,5–6,5 % und wird prozentual auf den beurkundeten Kaufpreis der Immobilie berechnet. Sie wird einmalig gezahlt und gehört zu den wichtigsten Kaufnebenkosten.
Grundpfandrechte sichern ein Darlehen durch eine Immobilie für den Fall ab, dass der Kredit nicht zurückgezahlt wird. Die bekanntesten Formen sind Grundschuld und Hypothek, beide werden im Grundbuch eingetragen.
Die Grundschuld ist die gängigste Form der Kreditsicherung beim Hauskauf. Sie erlaubt der Bank, bei Zahlungsausfall die Immobilie zu verwerten, unabhängig von der tatsächlichen Restschuld. Sie bleibt oft im Grundbuch bestehen, auch nach Kreditrückzahlung.
Die Grundschuldbestellung ist ein offizieller Eintrag im Grundbuch, der einer Bank das Recht gibt, eine Immobilie als Sicherheit zu nutzen. Ohne diesen Schritt bekommst du in der Regel keinen Immobilienkredit. Die Grundschuldbestellung wird in der Regel bei einen Notar abgewickelt.
Die Grundsteuer ist eine laufende Abgabe an die Stadt oder Gemeinde für Eigentümer von Immobilien oder Grundstücken. Sie wird jährlich fällig, vierteljährlich gezahlt und basiert auf dem Grundstückswert. Sie ist eine Art „Immobiliensteuer“.
Das herrschende Grundstück profitiert von einem Wegerecht oder einer anderen Dienstbarkeit, die auf einem Nachbargrundstück liegt. Beispiel: Wenn du über das Grundstück deines Nachbarn fahren darfst, ist dein Grundstück das „herrschende“.
Homestaging ist die professionelle Vorbereitung einer Immobilie für den Verkauf mit Möbeln, Licht und Dekoration. Ziel ist es, Räume einladend zu gestalten und potenziellen Käufern das „Zuhause-Gefühl“ zu vermitteln.
Ein Immobilienmakler vermittelt professionell zwischen Eigentümern und Käufern oder Mietern. Er sorgt für eine reibungslose Abwicklung, kennt den Marktwert und übernimmt die Vermarktung, Verhandlung und Koordination. Eine echte Zeit- und Nervenersparnis beim Immobilienverkauf oder -kauf.
Das Katasteramt führt das offizielle Liegenschaftskataster mit allen Grundstücken, Grenzen und Gebäuden. Es stellt Flurkarten und Lagepläne aus, die du bei Kauf, Bau oder Vermessung brauchst.
Zu den Kaufnebenkosten zählen Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer und ggf. Maklerprovision. Sie betragen meist 10–15 % des Kaufpreises. Also unbedingt einkalkulieren, denn in den meisten Fällen sind diese Kosten aus Eigenkapital zu entrichten.
Das Krüppelwalmdach ist eine Kombination aus Sattel- und Walmdach. Die Giebelseiten sind oben abgeschrägt. Das spart Höhe, schützt besser und wirkt traditionell-elegant.
Die Kubatur, auch Kubikmeter umbauter Raum, beschreibt das Volumen eines Gebäudes. Also wie viel Raum es „einnimmt“. Dieser Wert ist wichtig für Architekten, Bauanträge und bei der Berechnung von Baukosten oder Energiebedarf. Ebenso wird dieser Wert regelmäßig von Banken in Rahmen der Immobilienfinanzierungsprüfung angefragt.
Die Liegenschaftskarte, auch Flurkarte genannt, zeigt die exakte Lage, Form und Grenzen eines Grundstücks. Sie ist ein amtliches Dokument des Katasteramts und unverzichtbar beim Immobilienverkauf oder Bauantrag.
Die Maklerprovision ist das Honorar für die Vermittlung einer Immobilie. Seit 2021 teilen sich Käufer und Verkäufer meist die Kosten. Sie liegt je nach Region meist bei 3,57 % des beurkundeten Kaufpreises für jede Partei.
Der Marktwert ist praktisch identisch mit dem Verkehrswert. Er zeigt den Preis, den die Immobilie aktuell am freien Markt im Verkauf erzielen kann. Grundlage ist die aktuelle Nachfrage, Lage, Zustand und Ausstattung.
Die Nettomietrendite berechnet, wie viel Ertrag nach Abzug aller laufenden Kosten vom Kaufpreis in Prozent auf Jahr gesehen erwirtschaftet wird. Sie ist aussagekräftiger als die Bruttomietrendite und hilft dir, Immobilieninvestitionen realistisch bewerten zu können.
Beim Nießbrauchrecht darf eine Person eine Immobilie nutzen und Mieteinnahmen erhalten, obwohl sie nicht Eigentümer ist. Es wird oft im Familienkreis angewendet, wenn zum Beispiel Eltern ein Haus an Kinder übertragen, aber weiter darin wohnen und es verwalten möchten.
Beim Immobilienkauf sind Notar- und Gerichtskosten Pflicht. Es sind die Kosten für z. B. die Beurkundung des Kaufvertrags und den Grundbucheinträge beim Amtsgericht. Sie machen ca. 1,5–2,5 % des Kaufpreises aus.
Beim Immobilienkauf ist ein notarieller Kaufvertrag gesetzlich vorgeschrieben. Der Notar sorgt für rechtliche Klarheit, liest alle Vereinbarungen vor und stellt sicher, dass der Vertrag fair und verbindlich für beide Seiten ist.
Eine Nutzungsänderung liegt vor, wenn ein Gebäude anders genutzt werden soll als ursprünglich genehmigt. Zum Bespiel, wenn aus einem ehemaligen Ladenlokal eine Wohnung gemacht werden soll. Dafür brauchst du in der Regel eine Genehmigung vom Bauamt.
Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in Strom um, und das direkt vom Dach in die Steckdose oder ins Netz. Das senkt deine Stromkosten und kann sogar Einnahmen bringen, wenn du überschüssige Energie verkaufst und es in das öffentliche Netz eingespeist wird.
Ein Pultdach hat nur "eine" geneigte Dachfläche, also wie ein schräges Brett. Es ist ideal für moderne Architektur, leichte Bauweise und gute Nutzung von Sonnenenergie.
Ein Reihenhaus ist Teil einer Hausreihe. Wand an Wand mit den Nachbarn. Es ist platzsparend, meist günstiger als ein freistehendes Haus und ideal für Familien mit kleinerem Budget.
Das klassische Satteldach hat zwei geneigte Seiten, die oben aufeinandertreffen. Es ist einfach, langlebig und lässt sich gut für den Dachausbau nutzen.
Eine Solaranlage nutzt die Sonnenenergie; entweder für Strom (Photovoltaik) oder für warmes Wasser (Solarthermie). Sie steigert die Energieeffizienz einer Immobilie und macht unabhängiger von steigenden Energiepreisen.
Der Sollzins ist der reine, vertraglich vereinbarte Zinssatz deines Kredits, ohne eingepreiste zusätzliche Gebühren oder Kosten. Er zeigt, wie viel Zinsen du für das geliehene Geld an die Bank zahlst.
Sondereigentum ist dein persönlicher Wohnraum. Also z. B. deine Wohnung samt Kellerabteil. Alles, was nur dir gehört und was du allein nutzen darfst, zählt dazu. Dies wird das in der Teilungserklärung geregelt.
Sondereigentum ist dein persönlicher Wohnraum. Also z. B. deine Wohnung samt Kellerabteil. Alles, was nur dir gehört und was du allein nutzen darfst, zählt dazu. Dies wird das in der Teilungserklärung geregelt.
Die Teilungserklärung regelt, wie ein Mehrfamilienhaus in einzelne Wohnungen und Gemeinschaftsflächen aufgeteilt wird. Sie ist die „Verfassung“ einer Eigentümergemeinschaft und wird im Grundbuch hinterlegt.
Ein variabler Zins passt sich regelmäßig an den aktuellen Marktzins, den Euribor an. Das kann bei fallenden Zinsen Vorteile bringen, birgt aber auch das Risiko steigender Kosten. Bei Finanzierungen mit einem Variablen Zins solltest du also flexibel und finanziell stabil sein.
Der Verkehrswert ist der geschätzte Preis, den eine Immobilie bei einem Verkauf unter normalen Bedingungen derzeit am Markt erzielen würde. Er wird oft durch Gutachter ermittelt und ist Basis für Finanzierungen oder Erbauseinandersetzungen.
Wenn du deinen Immobilienkredit vor dem Ende der Zinsbindung zurückzahlst, kann die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Damit gleicht sie ihre Zinsverluste der Restlaufzeit des Immobilienkredits. Deshalb vor dem Immobilienverkauf bei bestehendem Kredit unbedingt prüfen.
Ein Walmdach hat vier geneigte Dachflächen; vorne, hinten und an den Seiten. Es wirkt elegant, ist besonders windstabil und schützt das Haus rundum vor Wetter.
Eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser zum Heizen und manchmal auch zum Kühlen. Sie ist besonders energieeffizient, klimafreundlich und kann mit Photovoltaik kombiniert werden.
Das Wegerecht erlaubt es, ein fremdes Grundstück zu betreten oder zu überqueren. Zum Beispiel, um zur eigenen Garage oder Haustür zu gelangen. Es wird im Grundbuch vermerkt und sichert die Zugänglichkeit dauerhaft ab. Siehe auch Herrschendes Grundstück sowie Dienendes Grundstück.
Die Wohnflächenberechnung ermittelt, wie viel Quadratmeter einer Immobilie tatsächlich als Wohnfläche gelten. Zum Beispiel die reine Fläche ohne Kellerräume oder nur anteilig bei Dachschrägen. Sie ist wichtig für Exposés, Miete und Kaufpreisbewertung.
Ein Wohnrecht erlaubt es einer Person, in einer Immobilie zu wohnen, auch wenn sie ihr nicht gehört. Dieses Recht wird häufig für Familienmitglieder im Grundbuch eingetragen und bleibt in der Regel bis zum Ableben der begünstigten Person bestehen; selbst bei einem Eigentümerwechsel.
Bei einer Zwangsversteigerung wird eine Immobilie öffentlich versteigert. Meist, weil der Eigentümer Schulden hat und seinen Schuldzahlungen nicht mehr nachkommen kann. Käufer können hier oft günstiger kaufen, müssen aber auf Besonderheiten achten: Besichtigungen und Garantien sind meist ausgeschlossen.
Ist eine Zwangsversteigerung für eine Immobilie gerichtlich angeordnet, so wird ein Zwangsversteigerungsvermerk in der Abteilung II des Grundbuches der Immobilie eingetragen.
Die Zinsbindung legt fest, wie lange dein Kreditvertrag an einen bestimmten Zinssatz gebunden ist; zum Beispiel 10 oder 15 Jahre. Danach kann der Zinssatz neu verhandelt oder der Kredit umgeschuldet werden.